Wie ein Pitch-Wettbewerb alles veränderte
Anfang 2024, irgendwo zwischen Windelwechseln und ersten Gehversuchen des Nachwuchses, fasste ich einen Entschluss: Ich melde mich beim 90 Seconds Ideenwettbewerb an.
Anfang 2024, irgendwo zwischen Windelwechseln und ersten Gehversuchen des Nachwuchses, fasste ich einen Entschluss: Ich melde mich beim 90 Seconds Ideenwettbewerb an.
Die Idee für An’gard lag schon eine Weile in der Schublade. Der Wettbewerb war der perfekte Anstoß, sie endlich zum Leben zu erwecken.
90 Sekunden, um alles zu sagen
Neunzig Sekunden klingen nach wenig. Sie sind eine brutale, aber heilsame Übung: Du kannst nicht erklären, wie etwas technisch funktioniert. Du kannst nur sagen, warum es existieren muss.
Und genau dabei ist mir klar geworden, worum es bei An’gard eigentlich geht. Nicht um Technik. Nicht um GPS. Sondern um das ruhige Gefühl, allein losgehen zu können, ohne dass sich jemand Sorgen machen muss.
Der Gewinn — und was danach kam
An’gard gewann die Kategorie „Technology Driven Innovations“. Das war ein wunderbarer Moment. Der wichtigere Teil kam aber danach: die Gespräche.
Nach dem Pitch kamen Menschen auf mich zu, die ihre eigene Geschichte erzählten. Eine Läuferin, die mit gebrochenem Knöchel zwei Stunden auf dem Waldweg saß. Ein Sohn, dessen Vater nach einer Tour nicht nach Hause kam. Jede dieser Geschichten hat dasselbe Muster: Nicht der Unfall war das Schlimme, sondern das Warten.
Seitdem ist An’gard kein Nebenprojekt mehr.
Wo wir heute stehen
Wir sind gefördert, wir sind zu zweit, und wir bauen einen Prototypen. Was uns jetzt am meisten hilft, sind Menschen, die uns ehrlich sagen, was sie brauchen — und was sie nerven würde.
Neunzig Sekunden zwingen dich, das Warum zu erzählen statt das Wie. Das war die beste Übung, die ich machen konnte.
Erzähl uns deine Geschichte
Warst du schon einmal in einer Situation, in der dich jemand vermisst hat — oder eben nicht? Wir hören zu.